Colormanagement / Farbmanagement
Die Aufgabe des Farbmanagement (engl. color management) besteht darin, eine Vorlage, die mit einem beliebigen Eingabegerät erfasst wurde, an einem beliebigen Ausgabegerät möglichst ähnlich wiederzugeben. So soll ein Monitor (Ausgabe) die Farben der Fotos einer Digitalkamera (Eingabe) möglichst so anzeigen wie die Kamera die Farben aufgenommen hat.
Um diesen Effekt zu erzielen, kommen in der Regel ICC-Profile zum Einsatz. Die beteiligten Farbräume sind häufig RGB (Digitalkameras und Monitore) und CMYK (Drucker).
RGB im eciRGB v2 Profil
Dieses Profil wird als medienneutraler Arbeitsfarbraum empfohlen. Von der ECI wird dieses Profil in die ISO-Normierung eingebracht und als Teil der Normenreihe ISO 22028 genau spezifiziert. Dieses Profil liegt in zwei Versionen zum Download bereit. Um allfällige Kompatibilitätsprobleme zu vermeiden, ist die Version "eciRGB_v2.icc" als Standardprofil zu verwenden.
Für laufende Projekte, die nicht in eciRGB_v2 vorliegen, wird von einer Konvertierung zu eciRGB_v2 abgeraten, um unnötigen Konvertierungen oder – noch fataler – dem Zuweisen des falschen RGB-Profils vorzubeugen.
Insbesondere 8 Bit-Daten, die bereits in eciRGB 1.0 vorliegen, sollten mit dem eingebetteten (eciRGB 1.0-) Profil in diesem Farbraum verbleiben, da jegliche Art von Konvertierung zwischen Farbräumen zu Verlusten führt.
Link zur European Color Initiative
CMYK
CMYK steht für Cyan (ein grünliches Blau ), Magenta (ein zum Violett tendierendes Rot ), Yellow (ein mittleres Gelb ) und Key (Schwarz, zur Erhöhung des Kontrastes in dunklen Stellen ) und ist ein subtraktives Farbmodell, welches die technische Grundlage für den modernen Vierfarbdruck bildet.
gemäss ISO 12647-2:2004/ Amd 1 (Stand 2007)
Profildateiname: ISOcoated_v2_eci.icc
Profilname: ISO coated v2 (ECI)
Einstellungen:
Tonwertsumme U = 330
Maximales Schwarz K = 95
Einsatzpunkt Schwarz L = 9*
Breite Schwarz B = 10
Gamut Mapping reduzierte Mitteltonaufhellung, Stufe 2
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